Vorweihnachtliche Stimmung: Unser Wichtelzelt auf dem Beelener Weihnachtsmarkt

Unter dem Titel „Lob kommt aus der Partnerstadt: Markt ist klasse“ erschien in der Glocke vom 10.12.2013 ein Beitrag über den Beelener Weihnachtsmarkt, auf dem wir mit unserem Wichtelzelt vertreten waren:

 

Beelen (wie) Sandrine Lafontaine, die ehemalige Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Villers-Ecalles, weilt derzeit mit ihrer Freundin in Deutschland, um verschiedene Weihnachtsmärkte zu besuchen. Sie hat den Budenzauber in den großen Städten gesehen, am Sonntag war sie in Beelen und urteilte: „Dieser Weihnachtsmarkt gefällt mir am besten.“ Lafontaine amüsierte sich über das Gedränge auf dem alten Kirchplatz.

Sandrine Lafontaine (l.) stattete am Sonntag dem Stand des Deutsch-Französischen Freundschaftskreises einen Besuch ab. Bilder: Wiengarten

Sandrine Lafontaine (l.) stattete am Sonntag dem Stand des Deutsch-Französischen Freundschaftskreises
einen Besuch ab. Bilder: Wiengarten

Besonders freuen durften sich die Organisatoren der beiden Beelener Ferienlager und der Beelener Ferienwoche. Der Weihnachtsmarkt war am Sonntag gut besucht, alle Lose waren am Ende verkauft, und so dürfte der Reingewinn, der den Ferienmaßnahmen zufließt, mit dem der Vorjahre vergleichbar sein. Nachdem der Nikolaus um 12 Uhr seine erste Runde in Beelens guter Stube, dem alten Kirchplatz, gedreht hatte, wurde es im Budendorf zunächst ruhiger. Mit Einbruch der Dunkelheit füllte sich der Platz aber wieder schnell, so dass sich der Nikolaus, der diesmal in einer prächtigen Pferdekutsche seine Runden drehte, nur noch mit Hilfe von Ordnern den Weg bahnen konnte. Erstmals war Andreas Künnemeyer in das Kostüm geschlüpft. Er machte seine Sache großartig. 25 Buden waren aufgebaut worden, viele von ihnen wurden von Vereinen besetzt. Die Organisatoren hatten in der vergangenen Woche eigens noch weitere Hütten angefertigt. Der Beelener Warenkorb und die Mennonitengemeinde nutzten den Markt, um sich zu präsentieren und Informationen unters Volk zu bringen. Der SPD-Ortsverein, der MGV Concordia, das Ferienlager Ameland sowie die Ehrengarde lockten beispielsweise die Leute mit diversen heißen und kalten Getränken. Der Deutsch-Französische Freundschaftskreis und der Verein „Grashoppers Beelen“ sind Urgesteine und haben ihre feste Fan-Gemeinde. Konditormeisterin Tina Behnke bot Naschwerk vom Feinsten. Süßes von Hand gemacht gab es auch an „Havelts Knusperhäuschen“.

Havelts Knusperhäuschen war ein Anziehungspunkt auf dem Markt.

Havelts Knusperhäuschen war ein Anziehungspunkt
auf dem Markt.

Reinhold Havelt bot Marzipan an, aber auch Möppkenbrot und gebratene Leberwurst. Da wurden die Augen groß und das Wasser lief im Mund zusammen. Der Missionskreis hatte Handarbeiten im Angebot, die sich nach eigener Aussage gut verkauften. Wieder dabei war das Wichtelzelt, des Vereins „Eltern für Kinder“. Hier konnte gebastelt und gespielt werden.

Im Wichtelzelt des Vereins „Eltern für Kinder“ wurde gemalt und gebastelt

Im Wichtelzelt des Vereins „Eltern für Kinder“ wurde
gemalt und gebastelt

Der Weihnachtsmarkt bietet auch Gelegenheit zur Begegnung. Deshalb ließ sich Bürgermeisterin Elisabeth Kammann ausgiebig Zeit für ihren Spaziergang von Hütte zu Hütte. Zahlreiche Bewohner suchten das Gespräch mit der Ersten Bürgerin der Gemeinde.